Ausstellung „Demenz neu sehen“ setzt Zeichen für mehr Verständnis

BAD NEUSTADT A. D. SAALE, LKR. RHÖN-GRABFELD – Zwei Wochen lang war auf dem Klosterberg-Parkplatz die Wanderausstellung „Demenz neu sehen“ des Vereins Desideria Care zu sehen. Die Ausstellung machte auf das Thema Demenz aufmerksam und warb für mehr Verständnis und Offenheit im Umgang mit Betroffenen und ihren Angehörigen.
Zur Eröffnung am 4. August begrüßten unter anderem Landrätin Sonja Rahm, Herr Straub von der Sparkasse Rhön-Grabfeld und Frank Dünisch, Direktor der AOK Bayern Schweinfurt, die Gäste.

Die AOK Bayern Schweinfurt begleitete das Projekt gemeinsam mit regionalen Partnern. Durch die Zusammenarbeit mit den Sparkassen vor Ort und weiteren Beteiligten soll das Thema Demenz stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt und für die Lebenssituation von Betroffenen und ihren Angehörigen sensibilisiert werden.

Die Ausstellung bestand aus 15 großformatigen Bauzaunbannern mit Fotografien aus dem Desideria Care Fotopreis 2022. Unter dem Motto „Demenz neu sehen“ zeigen die Bilder emotionale Momente, Beziehungen und Herausforderungen im Leben mit Demenz. Sie laden dazu ein, bisherige Sichtweisen zu hinterfragen.
Entwickelt wurde die Ausstellung von Desideria Care e. V. Die Finanzierung übernimmt der Sparkassenverband Bayern. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, Verständnis zu fördern und eine offene und wertschätzende Haltung gegenüber Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu stärken.
In Bad Neustadt wurde die Präsentation gemeinsam von der Sparkasse Rhön-Grabfeld, der AOK Bayern Schweinfurt, den Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie weiteren Partnern umgesetzt. Die Resonanz der Besucherinnen und Besucher zeigte, dass die Ausstellung Gespräche anregen und dazu beitragen kann, Demenz aus der Tabuzone zu holen.
„Demenz betrifft viele Menschen – direkt oder im persönlichen Umfeld. Umso wichtiger ist es, Berührungsängste abzubauen und offen über das Thema zu sprechen“, betonte Frank Dünisch, Direktor der AOK Bayern Schweinfurt. Die Ausstellung schaffe einen Zugang, der zum Hinschauen, Nachdenken und gegenseitigen Verständnis anrege.
Mit Projekten wie „Demenz neu sehen“ wollen die regionalen Partner das Verständnis für Menschen mit Demenz stärken und ein wertschätzendes Miteinander in der Region fördern.

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