Rückenschmerzen und Bluthochdruck: Gesundheitliche Herausforderungen in Rhön-Grabfeld

BAD NEUSTADT A. D. SAALE, LKR. RHÖN-GRABFELD – Im Landratsamt Rhön-Grabfeld ist kürzlich der GesundheitsatlasPRO für den Landkreis vorgestellt worden. Das von der AOK Bayern entwickelte Analyseinstrument gibt anhand regionaler Gesundheitsdaten einen Überblick über die gesundheitliche Situation der Bevölkerung und soll Kommunen bei der Planung von Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen unterstützen.
Im Mittelpunkt der Auswertung stehen unter anderem Rückenschmerzen, Bluthochdruck, Adipositas, Typ-2-Diabetes und Depressionen. Die Daten zeigen dabei in mehreren Bereichen gesundheitliche Herausforderungen für die Region.

„Der GesundheitsatlasPRO macht regionale Gesundheitsdaten sichtbar und zeigt, wo Prävention konkret ansetzen kann. Damit schaffen wir eine wichtige Grundlage für die weitere Gesundheitsplanung vor Ort“, sagt Andreas Nagel, Referent Lebenswelten der AOK Bayern.

Besonders häufig sind im Landkreis Rückenschmerzen. Nach Angaben des Gesundheitsatlas sind 37,6 Prozent der Bevölkerung betroffen. Damit liegt der Wert über dem bayerischen Durchschnitt. Bereits bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 24 Jahren sind relevante Fallzahlen zu verzeichnen.
Auch Bluthochdruck ist weit verbreitet. Den Auswertungen zufolge leiden 39,2 Prozent der Einwohner an dauerhaft erhöhtem Blutdruck. Die Häufigkeit nimmt mit zunehmendem Alter deutlich zu. Bluthochdruck gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Bei Adipositas liegt der Anteil der Betroffenen bei 13,6 Prozent, bei Typ-2-Diabetes bei 14,1 Prozent. Beide Erkrankungen stehen unter anderem im Zusammenhang mit Bewegungsmangel, Übergewicht und ungesunder Ernährung.
Auch bei Depressionen weist der Gesundheitsatlas einen hohen Anteil aus. 13,8 Prozent der Bevölkerung sind demnach betroffen. Damit liegt der Landkreis ebenfalls über dem bayerischen Landesdurchschnitt. Die Erkrankung betrifft Menschen verschiedener Altersgruppen.
AOK bietet Präventionsangebote an
Die AOK Bayern bietet bereits verschiedene Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention an. Im Bereich Rückengesundheit gehören dazu Workshops, Arbeitsplatzanalysen und individuelle Coachings. Zur Vorbeugung von Übergewicht, Diabetes und Bluthochdruck setzt die Krankenkasse auf frühzeitige Gesundheitsförderung.
Programme wie „Klasse 2000“, „clever gesund“ und „#LEVELUP“ vermitteln Kindern und Jugendlichen Wissen über gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Bei der psychischen Gesundheit stehen unter anderem Resilienz und Stressbewältigung im Mittelpunkt.
„Die Daten zeigen, dass Gesundheitsförderung möglichst früh ansetzen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort gestaltet werden muss. Die Zusammenarbeit von Kommunen, Schulen, Betrieben und

Alle Angaben ohne Gewähr!
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!


















